Warum genau schreibe ich jetzt über Fetischclubs usw…?

Ein Blog der etwas anderen Art, denn Blogs über Sport und Gesundheit gibt es schon genug.

About me

In letzter Zeit habe ich häufiger ein wenig meine Ökoseite auf Instagram raushängen lassen und ein paar Produkte geteilt, die ich gut fand, da kamen einige meiner Freunde zu mir und fragten mich, warum ich nicht einen Blog schriebe – hmmm, schon wieder ein Blog über Plastikmüll, Sport und Ernährung? So sehr mir diese Themen am Herz liegen, irgendwie finde ich sie doch ausgelutscht. Mein Leben hat spannenderes zu bieten als Bienenwachstücher in die ich mein Essen einwickle oder Hindernisläufe, bei denen ich mir jede Menge blaue Flecken zuziehe und mich komplett einsaue…


Was, fragt ihr euch? Nun…Ich arbeite in der Fetischszene. Nein, ich bin nicht etwa Domina… ich arbeite in einem der ältesten Fetischclubs Deutschlands. Der Grande Opera. Irgendwann war ich selbst ein erstes Mal in einem solchen Club. Und natürlich war ich aufgeregt, also habe ich gegoogelt. Und was findet man dazu? Quasi nichts. Eben gerade habe ich einen Bericht von welt.de gefunden zum Kitkat Club Berlin. Ziemlich abschreckend klang das. Ich war selbst schon dort und kann euch gern an anderer stelle davon berichten. Mein Fazit zur Internetrecherche: über die (übrigens sehr große) Erotik-Party-Szene gibt es definitiv zu wenig Informationen im Netz und das Bild, was viele Menschen im Kopf haben, wenn sie hören, dass man solche Clubs besucht, ist immer noch sehr skurril teilweise. Außer vielleicht in Berlin – aber da ist ja eh jeder polyamor, transgender oder was weiß ich. Speziell auf jeden Fall. Da wo ich herkomme, Nähe Frankfurt, schauen die Leute einen auf jeden Fall an als wäre man eine Prostituierte, wenn sie hören dass man in einem Fetischclub arbeitet. Oder sie denken, dass man strippt. Das habe ich auch schon häufiger erlebt.


Was genau ist mein Job?

Eigentlich erst mal nicht so spektakulär, ich mache die Personalplanung und kümmere mich um viele Sachen, die allgemein so anfallen – Getränkebestellungen, Abrechnungen, Partyplanung, der klassische Gastronomiealltag quasi.

Aber ich bekomme alles mit… jede Party, jede Art Publikum, jeden Fetisch.

Und wenn ich mal Freizeit habe oder mir frei nehmen kann, dann besuche ich auch mal eine Swingerparty oder Fetischparty privat – man will ja schließlich wissen, was die Konkurrenz so treibt… 😉 okay das war geschummelt. Vielleicht mag ich auch einfach die offenen Leute und die ungezwungene Atmosphäre gern. Aber auch dazu gern später mehr. Ich finde es doch wichtig, mit ein paar Vorurteilen mal aufzuräumen und deshalb möchte ich den Vorurteilen zur Erotikszene definitiv mal irgendwann einen Artikel widmen.

Gern dürft ihr mir eure Fragen stellen – ich gebe mein bestes sie alle zu beantworten.

Ich werde gleich mal einen Post den häufigsten Fragen widmen..ein paar Fragen, die ich immer wieder in Gesprächen gestellt bekomme möchte ich darin gleich vornweg klären:

  • Muss man da Sex haben? Wird man einfach angefasst?
  • Wie ich dazu gekommen bin, was für Partys ich schon besucht habe und welche Erfahrungen ich schon gesammelt habe?

Kommt alles zu seiner Zeit.

Eure Laura

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